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Zum Abschluss des 31. Spieltags der 1. Fußball-Bundesliga brennt Hertha BSC gegen den VfB Stuttgart wahrlich kein Feuerwerk im Abstiegsgipfel ab. Für den Sieg der Berliner und damit wichtige Punkte im Abstiegskampf reicht es dennoch. Selke und Belfodil treffen für die Hertha. Alle Highlights aus erster und zweiter Bundesliga findet ihr immer ab Montagmorgen 0 Uhr in der ARD-Mediathek und auf sportschau.de: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/index.html Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau Checkt unsere Website aus: https://www.sportschau.de Unsere Sportschau-Themenwelt in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sport/ Auf den Rängen sorgte direkt zum Start der Partie Pyrotechnik aus dem Gästeblock für Rauchschwaden über dem Rasen des Berliner Olympiastadions. Und feurig ging es auch auf dem Grün los: Die Hertha gab direkt Vollgas, holte sich die erste Ecke. Marvin Plattenhardt schlug den Standard, Marc Oliver Kempfs Kopfball setzte einen Tick zu hoch für Stürmer Selke am zweiten Pfosten auf - er segelte knapp vorbei (3.). Aber dann: Wieder leitete Plattenhardt die Situation ein und fand Selke, der Hiroki Ito und und Borna Sosa im Strafraum entwischt war und per Volleyabnahme das frühste Saisontor der Hertha erzielte. Der Assistent hob erst die Fahne wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung, Selke winkte selbstsicher ab. Nach der VAR-Überprüfung sollte der Herthaner Recht behalten. Das Spiel lief ganz und gar nicht in Richtung des VfB. Pascal Stenzel musste nach einem Zweikampf mit Suat Serdar angeschlagen ausgewechselt werden, für ihn kam Erik Thommy (24.). Die Verletzungspause nutzte Stuttgart-Coach Pellegrino Matarazzo allerdings, um auf Dreierkette umzustellen. Waldemar Anton rückte von der Sechs ins Abwehrzentrum zwischen Konstantinos Mavropanos und Ito. Und die Umstellung zeigte Wirkung. Stuttgart agierte strukturierter, spielerisch gelang der Matarazzo-Elf mehr. Wobei Stürmer Sasa Kalajdzic dennoch weiter in der Luft hing. Und so gehörte der Hertha noch die beste Chance vor dem Halbzeitpfiff: Lucas Tousart nutzte (beinahe) das Chaos nach einer weiteren Plattenhardt-Ecke, traf aber nur das Außennetz (45.+2). Für den ersten Offensivakzent sorgte Stuttgart: Mavropanos setzte zu einem furiosen Alleingang an, ließ die halbe Hertha-Defensive verdutzt stehen und traf mit seinem von Kempf abgefälschten Schuss die Oberkante der Latte (52.). Auch vielen weiteren Stuttgarter Abschlüssen fehlte die letzte Präzision. Nach einer guten Stunde wurde Berlin-Trainer Felix Magath dann auch aktiv. Und nahm Kevin-Prince Boateng sowie Suat Serdar vom Feld. Für die beiden kamen Belfodil und Maximilian Mittelstädt (63.). Für die Schlussviertelstunde setzte Magath, der eine wenig kreative und weiterhin in Abwehrhaltung befindliche Hertha sah, sichtlich darauf, die Führung über die Zeit zu retten. Abwehrmann Niklas Stark ersetzte Mittelfeldmann Vladimir Darida (76.). Letztlich ging die Rechnung auf: Belfodil besorgte nach einer Mittelstädt-Vorlage sogar noch das 2:0 und tütete den wichtigen Berliner Heimsieg ein. Startaufstellungen: Hertha BSC: Lotka - Pekarik, Boyata, Kempf, Plattenhardt - Tousart, Ascacibar - Darida, Kevin-Prince Boateng, Serdar - Selke Trainer: Felix Magath VfB Stuttgart: Florian Müller - Stenzel, Mavropanos, Ito, Sosa - Anton - Endo, Mangala - Tiago Tomas, Kalajdzic, Führich Trainer: Pellegrino Matarazzo Schiedsrichter: Dr. Felix Brych #bundesliga
2022-04-24
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