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Mit fünf Neuen in der Startelf ließ Domenico Tedesco RB Leipzig gegen die TSG 1899 Hoffenheim antreten. Es waren fünf Glücksgriffe des RB-Trainers, die schon früh den Weg zum klaren Sieg ebneten. Alle Änderungen passten und trugen maßgeblich zum hochverdienten 3:0 (3:0) von Leipzig bei, die damit weiterhin klaren Kurs Richtung Champions League halten. Hoffenheim hat im Kampf ums internationale Geschäft nun wieder Union Berlin und den 1. FC Köln direkt im Nacken. Alle Highlights aus erster und zweiter Bundesliga findet ihr immer ab Montagmorgen 0 Uhr in der ARD-Mediathek und auf sportschau.de: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/index.html Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau Checkt unsere Website aus: https://www.sportschau.de Unsere Sportschau-Themenwelt in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sport/ Mit dem großen Druck der Leipziger kam Hoffenheim von Beginn an überhaupt nicht klar. Schon nach fünf Minuten war der Video Assistant Referee erstmals gefordert - und brauchte gut zwei Minuten für seine Entscheidung. Nach einem clever ausgeführten Freistoß von Szoboszlai war Christopher Nkunku hinter die Hoffenheimer Abwehrkette gestartet, schaffte sich mit einer Körpertäuschung freie Schussbahn und vollstreckte unhaltbar für Oliver Baumann. Der Linienrichter hob zwar die Fahne, doch nach der langen Überprüfungsphase hatte der 17. Saisontreffer des französischen Neu-Nationalspielers doch wieder Bestand. Und die Gastgeber blieben dominant. In der 20. Minute eroberte Konrad Laimer im Mittelfeld den Ball, Emil Forsberg schickte ihn dann mit einem Steilpass auf die Reise, der über den unglücklich verteidigenden Havard Nordtveit letztlich beim heranrauschenden Halstenberg landete - der Startelf-Comebacker vollendete den Konter mit per Vollspannabschluss zum 2:0. Die Gäste bekamen zu keinem Zeitpunkt Kontrolle in ihr Spiel, nur ein abgelegter Freistoß von Andrej Kramaric, den Christoph Baumgartner aber nicht aufs Tor platzieren konnte, sorgte in der 40. Minute mal für einen Anflug von Gefahr. Effektiver blieben die Leipziger. Nach einem weiteren Ballverlust der Gäste trieb Simakan den Ball über den rechten Flügel nach vorn, Nkunku legte dessen Zuspiel noch einmal uneigennützig für Szoboszlai quer, der in der 44. Minute schon für die Vorentscheidung sorgte. Im zweiten Durchgang nahmen die Leipziger dann ein wenig den Fuß vom Gas, dachten möglicherweise schon an das Rückspiel in Bergamo am nächsten Donnerstag. Hoffenheim fand trotzdem nie wirklich ins Spiel und blieb für einen Europa-Aspiranten extrem fehlerhaft im Spielaufbau. Auch ein Aufbäumen blieb aus, offenbar hatte sich früh im zweiten Durchgang die Einsicht verbreitet, bloß nicht wieder zu offen für die Konterangriffe zu werden. Leipzig hatte selbst im Schongang die besseren Chancen, Nkunku (51.), Forsberg (69.), Szoboszlai (74.) und Dani Olmo (83.) vergaben aber einen möglichen Kantersieg. Startaufstellungen: RB Leipzig: Gulacsi - Simakan, Orban, Gvardiol - Mukiele, Laimer, Kampl, Halstenberg, Forsberg, Szoboszlai - Nkunku Trainer: Domenico Tedesco TSG Hoffenheim: Baumann - Posch, Nordtveit, C. Richards - Bebou, Samassekou, Stiller, Kaderabek, Baumgartner, Kramaric - Rutter Trainer: Sebastian Hoeneß Schiedsrichter: Bastian Dankert #bundesliga
2022-04-10
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